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Vielseitigkeit der grabenlosen Rohrverlegetechniken im Fokus

Dass mit grabenlosen Techniken die unterschiedlichsten Leitungsarten auf umweltschonende und wirtschaftliche Art und Weise verlegt und erneuert werden können, ist bei bauausführenden Unternehmen in der Tiefbaubranche hinlänglich bekannt. Weniger bekannt sind die Vorzüge und Möglichkeiten der NODIG-Systeme für die Ver- und Entsorgung auf Seiten der Auftraggeber und Planer. Um hier Aufklärungsarbeit zu leisten, hat das Marketing der TRACTO-TECHNIK einen ergänzenden Kommunikationsansatz entwickelt und anlässlich der Hands on Days in diesem Jahr auf den Weg gebracht.




Unter dem Begriff „Anwendungskommunikation“ rückt der Fokus der Darstellung von der Funktion der Maschinentechnik auf ihr breites Anwendungsspektrum für den grabenlosen Rohrleitungsbau. Um Auftraggeber und Planer gezielt anzusprechen, wurden exemplarisch zehn Anwendungsfelder vom Wasserleitungsbau über die Glasfaservernetzung bis hin zur E-Mobilität definiert und die entsprechenden Einsatzmöglichkeiten der NODIG-Technik anhand eigens konzipierter Kommunikationsmittel aufgezeigt.

Das Konzept hinter diesem Ansatz, die Mittel und Ziele erläutert Burkhard Rarbach, Leiter Marketing der TRACTO-TECHNIK im Gespräch mit der Redaktion.

Tractuell: Herr Rarbach, wie unterscheidet sich die „Anwendungskommunikation“ von der bisherigen Strategie für die Vermarktung unserer NODIG-Systeme?
B. Rarbach: Bisher richtete sich unsere Marketingkommunikation hauptsächlich an die Nutzer der Maschinentechnik, also Bau- und Bohrunternehmen, die grabenlose Systeme einsetzen. Diese Zielgruppe interessiert in erster Linie die Funktionalität und die Leistungsfähigkeit der Anlagen. Mit der Anwendungskommunikation steigen wir bei der Vermarktung sozusagen eine Stufe früher ein, um Planern und Auftraggebern zu zeigen, welche NODIG-Lösungen es überhaupt gibt. Da spielen technische Details eine eher untergeordnete Rolle, denn hier stehen die grundsätzlichen Möglichkeiten und Vorteile gegenüber der klassischen offenen Bauweise im Vordergrund.

Tractuell: Warum ist es aus Ihrer Sicht notwendig, Auftraggeber und Planer unmittelbar anzusprechen und welche Inhalte vermitteln Sie?
B. Rarbach: Wir stellen immer wieder fest, dass private und öffentliche Versorger und Entsorger sowie Planungsingenieure bisweilen wenig über NODIG-Techniken wissen. Viele wissen zwar, dass es grabenlose Lösungen gibt, aber nicht was konkret alles möglich ist. Mit der Anwendungskommunikation möchten wir sie anhand beispielhafter Anwendungen darüber informieren, dass man so gut wie jede Art von Rohrleitung auf ökologisch und ökonomisch vorteilhafte Art auch grabenlos verlegen oder erneuern kann.

Tractuell: Inwieweit profitiert der Kunden, also die Bau- und Bohrunternehmer von der Anwendungskommunikation?
B. Rarbach: Unser übergeordnetes Ziel ist es, die grabenlosen Techniken insgesamt bekannter zu machen, wovon die ganze Tiefbaubranche profitiert. Konkret wollen wir durch das vermehrte Wissen über die möglichen Anwendungen auf Seiten der Auftraggeber und Planer den Anteil „grabenlos“ bei Ausschreibungen erhöhen. Dadurch wird langfristig die Anzahl der potenziellen Aufträge für die Nutzer unserer Maschinentechnik größer.

Tractuell: Sie zeigen die grabenlosen Lösungen am Beispiel konkreter Anwendungen. Anhand welcher Kriterien wurden sie ausgewählt bzw. definiert?
B. Rarbach: Zur Definition der Anwendungen haben wir uns auf die aktuellen Herausforderungen bei der Ver- und Entsorgung konzentriert. Das ist ganz grundsätzlich die Versorgungssicherheit im Hinblick auf die immer komplexer werdende Rohrleitungs-Infrastruktur, es sind aber auch Themen wie zum Beispiel die Bereitstellung von schnellem Internet oder die Energiewende.
 
Tractuell: Bei Versorgungssicherheit kommt mir die Problematik bei der Trinkwasserversorgung weltweit in den Sinn. Wenn ich „schnelles Internet“ und „Energiewende“ höre, denke ich spontan an Glasfaserverkabelung und Ökostrom.
B. Rarbach: Genau das sind aktuelle Herausforderungen. Deshalb gehören zu unseren beispielhaften Anwendungen unter anderem der Wasserleitungsbau aber auch der Glasfasernetzausbau sowie die Vernetzung von Windparks. Für die Auftraggeber stellt sich hier die Frage, wie sie diese Aufgaben möglichst kostengünstig und nachhaltig sicher lösen können. Diese Problemstellungen greifen wir auf und zeigen, wie sie sich dank der Vorteile grabenloser Technik clever lösen lassen.
 
Tractuell: Wo genau liegen denn die besonderen Vorteile der NODIG-Lösungen und gelten sie für alle Anwendungen gleichermaßen?
B. Rarbach: Die ökologischen und ökonomischen Vorteile der grabenlosen Verfahren gegenüber der offenen Bauweise sind vielfältig. Wertvolle Oberflächen und Ressourcen werden geschont, weil aufwendige Aushub- und Wiederherstellungsarbeiten entfallen, der Verkehrsfluss wird kaum behindert, Emissionen und der Verbrauch von Naturkapital sind stark reduziert, die Bauzeiten werden erheblich kürzer, so dass die direkten wie indirekten Kosten deutlich niedriger sind. Sozusagen ein Mehrfachnutzen, der das komplette Anwendungsspektrum des grabenlosen Rohrleitungsbaus umfasst.
 
Tractuell: Wie stellen Sie diesen Mehrfachnutzen dar, worauf basiert das Konzept der Anwendungskommunikation?
B. Rarbach: Weil es hier unser Ziel ist, konkrete Lösungen aufzuzeigen, beschränken wir uns textlich auf das Wesentliche und bedienen uns einer kraftvollen Bildsprache. Wir listen die Vorteile kurz und prägnant auf und illustrieren dann anhand von leicht verständlichen Schemazeichnungen im Detail, wie man unterirdisch das Leitungsnetz erweitern, Hausanschlüsse herstellen oder Rohrleitungen erneuern kann. Wobei die Möglichkeiten je nach Anwendung variieren. Diese Inhalte vermitteln wir cross-medial.
 
Tractuell: Crossmedial heißt, dass gedruckte und digitale Medien eingesetzt werden. Welche sind das genau?
B. Rarbach: Zum einen gibt es eine Broschüre mit dem Titel „Warum Gräben aufreißen, wenn es bessere Lösungen gibt?“ Dort zeigen wir wie gerade beschrieben für zehn konkrete Anwendungen, welche innovativen NODIG-Lösungen es gibt. Die dort verwendeten Schemazeichnungen gibt es ebenfalls als Animationen, um sie beispielweise auf unserer Homepage oder anderen digitalen Plattformen zu zeigen. Zusätzlich wurden alle Inhalte in einer PowerPoint-Präsentation aufbereitet, die vor allem von unseren Vertriebsmitarbeitern und -partnern im persönlichen Gespräch mit Auftraggebern, Planern und Anwendern eingesetzt wird. Sie ist modular aufgebaut, so dass jeder Nutzer sich die Inhalte für seinen jeweiligen Vortrag individuell zusammenstellen und nach Bedarf erweitern kann.
 
Tractuell: Können sie das Konzept am Beispiel einer konkreten Anwendung verdeutlichen?
B. Rarbach: Gerne. Nehmen wir den Breitbandausbau. Der geht vielerorts nur langsam vonstatten. Obwohl die Digitalisierung ohne ein leistungsstarkes Glasfasernetz nicht funktionieren kann. Dass der Netzausbau so schleppend verläuft liegt zum einen an Kosten für die Leitungsverlegung, aber auch am Aufwand und der Dauer der klassischen Tiefbauarbeiten. Hier sind grabenlose Verfahren im Grunde die perfekte Lösung, denn unterirdisch kann man die Glasfaser schnell und in sicherer Tiefe – mit innovativen Hausanschlusstechniken sogar bis zum Endkunden – bringen. Das beschreiben wir kurz und zeigen anschließend mittels der schematischen Illustrationen genau, was mit welchen grabenlosen Verfahren möglich ist. In diesem Fall sind das Längsverlegungen oder Querungen zum Ausbau des Verteilernetzes sowie die vielfältigen innovativen Möglichkeiten für den Hausanschluss – Stichwort FTTB und FTTH. Diese Darstellung findet sich in der gedruckten Anwendungsbroschüre genauso wie in der digitalen Präsentation und wird durch die animierten Schemazeichnungen vervollständigt. Auf diese Weise zeigen wir, mit welchem Verfahren und welcher Maschine die Anwendung sicher ausgeführt werden kann – so schließt sich der Kreis zwischen Versorger, Planer und Kunden bzw. zwischen Anwendung und Maschinentechnik.
 
Tractuell: Der schnelle Breitbandausbau ist tatsächlich die gegenwärtig größte Herausforderung für die Telekom-Industrie. Sind die weiteren beschriebenen Anwendungen ähnlich aktuell?
B. Rarbach: Ja, wir gehen durchgängig auf akute Problemstellungen ein und zeigen die grabenlosen Lösungen. Im Einzelnen sind das neben dem Glasfasernetzausbau der Wasserleitungsbau, Erdgasverteilnetze, die Erdkabelverlegung, der Abwasserleitungsbau, die E-Mobilität, der Pipelinebau, die Vernetzung von Windparks und der Fernwärmenetzausbau. Wobei die Vorteile bei jeder Anwendung anderes gewichtet sind. Zum Beispiel steht beim Erdgas die Sicherheit an erster Stelle und beim Abwasserleitungsbau ist die Präzision maßgeblich.
 
Tractuell: Es ist wirklich erstaunlich, wie vielseitig die NODIG-Technik mittlerweile ist. Woran liegt das?
B. Rarbach: Das liegt an den konstanten technischen Weiterentwicklungen von Anlagentechnik und Zubehör in einer von Haus aus innovativen Branche. Gerade wir bei TRACTO-TECHNIK greifen immer wieder aktuelle Problemstellungen aus den Märkten auf und entwickeln dafür passende NODIG-Lösungen. Beispiele dafür sind u. a. die vielfältigen Möglichkeiten für die unterirdische Herstellung von Hausanschlüssen oder die zukunftsweisende Keyhole-Technologie. So ist heute praktisch jede Art der Rohrverlegung oder Erneuerung unterirdisch möglich. Und egal wie die NODIG-Lösung konkret aussieht, grabenlos ist der Leitungsbau grundsätzlich umweltfreundlicher, nachhaltiger und wirtschaftlicher als die offene Bauweise. Interessierte Auftraggeber und Planer aber können sich gerne an uns wenden, um mehr darüber zu erfahren. Unsere Kunden und Partner können die Materialien natürlich auch für ihre Vermarktungsaktivitäten oder als Referenz nutzen.
 
Tractuell: Herr Rarbach, vielen Dank für dieses interessante Gespräch. Wir werden das Thema in kommenden Ausgaben gerne vertiefen.
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