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Verlegung einer Trinkwassertransportleitung GGG DN 300 im HDD-Verfahren

Kurz vor dem Beginn der Sommersaison 2017 kam es in Barth zum wiederholten Mal zu einer Havarie an der im Jahr 1932 verlegten Grauguss Wasser-Transportleitung. Das erhöhte Risiko von Rohrbrüchen zwang letztlich den Abwasser- und Wasserverband Boddenland GmbH zum Handeln. Eine Reparatur in herkömmlicher Bauweise erwies sich jedoch aus technologischer sowie ökologischer Sicht als problematisch. Nach der erfolgten Einschätzung der Situation durch die Firma TIAS Tiesler wurde dem Versorger eine komplette Neuverlegung des betroffenen Abschnittes im HDD-Verfahren mit dem GRUNDODRILL25N zur Lösung des Problems vorgeschlagen.




Der Ort Barth liegt im Nordosten Deutschlands. Er ist ein Anziehungspunkt für viele Urlauber aus ganz Deutschland und Europa. Barth liegt am südlichen Ufer des Barther Boddens und hat sich für das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern mit seiner Vielzahl an Sehenswürdigkeiten sowie seiner Nähe zum Ostseebad Zingst zu einem bedeutenden Ort entwickelt.

Kurz vor dem Beginn der Sommersaison 2017 kam es zum wiederholten Mal zu einer Havarie an der im Jahr 1932 verlegten Grauguss Wasser-Transportleitung. Schäden an dieser Leitung waren keine Seltenheit mehr, da sie den Umwelteinflüssen, Korrosion und altersbedingtem Verschleiß nicht mehr trotzen konnte. Daher war die Versorgungssicherheit nicht mehr gewährleistet. Das erhöhte Risiko von Rohrbrüchen zwang letztlich den Abwasser- und Wasserverband Boddenland GmbH zum Handeln. Eine Reparatur in herkömmlicher Bauweise erwies sich jedoch aus technologischer sowie ökologischer Sicht als problematisch, da oberflächennahes Grundwasser sowie der teilweise sumpfartige Baugrund das Bauvorhaben stark erschweren würden, zumal die vorhandene Trinkwasserleitung in einem naturnahen FFH-Schutzgebiet Beschädigungen aufwies.

Aufgrund entsprechend guter Erfahrungen wandte sich das Versorgungsunternehmen an die Firma TIAS Tiesler GmbH. Das regional tätige Bauunternehmen sollte auf der Basis seiner Erfahrungen mit Projekten unter erschwerten Rahmenbedingungen ein Lösungskonzept erarbeiten und dieses anschließend umsetzen.

Nach Lokalisierung der Schadstelle wurde, wie bereits befürchtet, ein großes Problem identifiziert. Die bereits vor Ort installierten Pumpen zur Absenkung des anstehenden Grundwassers erreichten bei weitem nicht die erforderliche Leistung, um es entscheidend zu senken. An eine Reparatur der Schadstelle war unter diesen Umständen nicht zu denken. Für die zuständigen Entscheider stellte diese Tatsache ein riesiges Problem dar, da diese Trinkwasserleitung auch die Hauptversorgung für das Ostseebad Zingst gewährleistet und insbesondere im Kontext des zu erwartenden Besucheransturmes in der Urlaubszeit eine stabile Versorgung unabdingbar ist.

Nach der erfolgten Einschätzung der Situation durch die Firma TIAS Tiesler wurde dem Versorger eine komplette Neuverlegung des betroffenen Abschnittes im HDD-Verfahren mit dem GRUNDODRILL25N zur Lösung des Problems vorgeschlagen. Dieser Vorschlag wurde als Lösungsansatz angenommen. Unmittelbar nach der Beauftragung kontaktierte die Firma TIAS Tiesler ihren langjährigen Geschäftspartner, das Unternehmen Beermann Bohrtechnik GmbH. Beide Firmen arbeiten bereits seit vielen Jahren vertrauensvoll miteinander und blicken mit mehr als 20 km gebohrter Versorgungsleitungen im HDD-Verfahren, speziell Gussrohrleitungen, auf eine erfolgreiche Kooperation zurück. Das Unternehmen gilt als Spezialist für Projekte im HDD-Verfahren unter erschwerten Bedingungen und sollte ein Konzept zur Durchführung der Bohrung erstellen.
 
Die zu erneuernde Trasse wurde in zwei Teilstrecken von 270 m und 340 m gesplittet. Ein bereits vorhandener und befestigter Waldweg diente jeweils als Startpunkt für die zwei zu erneuernden Trassenabschnitte. Da die Neuverlegung im Schutzstreifen zum derzeitigen Leitungsbestand erfolgte, konnte sogar unmittelbar im Bereich der Startgrube die Wasserversorgung über eine Anbohrschelle gewährleistet werden. Aufgrund dessen wurden die Eingriffe in das Ökosystem erheblich und nachhaltig reduziert.

Parallel dazu wurde seitens des Auftraggebers ein Baugrundgutachten erstellt, da es galt, die anstehende Geologie zu ermitteln, um dadurch Rückschlüsse für die Bohrarbeiten und die Zusammensetzung der Bohrspülung zu erhalten. Auf der Grundlage dieser gemeinsam erarbeiteten Rahmenbedingungen erfolgte die Umsetzung der Planung mit dem Ziel, eine schnellstmögliche und durchgängige Verbindung der Trinkwassertransportleitung sicherzustellen.

Um keine weitere Zeit zu verlieren, wurde folgerichtig nach der Auftragserteilung mit den Bohrarbeiten begonnen. Innerhalb von nur elf Arbeitstagen konnten beide Teilabschnitte der 300 GGG Trinkwasserleitung mittels HDD-Verfahren ohne Verzögerungen fertiggestellt werden.
 
Sowohl die überpünktliche Fertigstellung als auch die im Rahmen der Dienstleistung entstandene Qualität überzeugten den Auftraggeber zu 100 %. Eine gute Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten macht sich immer wieder und insbesondere in solchen Fällen mehr als bezahlt.
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