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Verlegung einer Gasleitung durch Fels in Nordirland

10.01.19 - In Crossgar, einer kleinen Stadt rund 25 km südlich von Belfast in Nordirland gelegen, standen die Mitarbeiter von Bóthar Drilling Ltd., St. Mullins, Ende 2017 vor einer großen Aufgabe: Sie sollten als Unterauftragnehmer von McNicholas Construction, Elstree, zwei Gasleitungen DN 125 (SDR 11) im Horizontalspülbohrverfahren mit einer Gesamtlänge von 185 m verlegen. Auftraggeber war das Gasvertriebsunternehmen Phoenix Natural Gas aus Belfast. Auf den ersten Blick keine große Sache, aber auf den zweiten Blick aufgrund der vorherrschenden Bodenverhältnisse eine echte Herausforderung. Zusätzlich war entlang der Trassen jeweils ein Fluss zu unterqueren. Andere Unternehmen waren bei ähnlichen Baumaßnahmen in der Nähe bereits gescheitert und konnten ihre begonnenen Bohrungen nicht erfolgreich zu Ende bringen. Lagerstätte in rund zweieinhalb Meter Tiefe mit gewachsenem, massivem Fels zu rechnen war. Und damit nicht genug: Unterhalb dieser Felsschicht liegt schieferartiger Sandstein. Um die Bohrungen erfolgreich vornehmen zu können, holte sich Bóthar Drilling kurzerhand Unterstützung von Tracto-Technik UK Ltd. Nach Abwägung aller Faktoren entschieden sich die HDD-Experten für den sogenannten „King of Rock“, den Grundodrill18ACS, der speziell für Bohrungen in wechselnden Böden und Festgesteinen geeignet ist.

Unter schwierigsten Bedingungen

Die Trasse der ersten Bohrung mit einer Länge von rund 105 m verlief entlang einer Landstraße mit jeweils einer Richtungsfahrbahn. Bei der Planung des Bohrprofils musste hinsichtlich der Tiefenlage für die Unterquerung eines Flusses eine Mindestüberdeckungshöhe eingehalten werden. Start- und Zielbaugrube lagen demnach im Bereich der Fahrbahn, sodass die Straße in diesem Bereich für die Bauarbeiten einseitig gesperrt und der Verkehr mit einer Ampelanlage geregelt wurde.

Nachdem der Grundodrill18ACS vom Tieflader abgeladen war, dirigierten ihn die Experten von Tracto-Technik UK per Fernsteuerung an die gewünschte Position in unmittelbarer Nähe der zuvor erstellten Startgrube. Die Mischanlage zur Herstellung der Bentonit-Bohrflüssigkeit befand sich auf dem LKW, der den Tieflader mit dem Bohrgerät zur Baustelle gezogen hatte. Da das Flusswasser über einen pH-Wert von sieben verfügte, konnte es direkt zur Herstellung der Bohrspülung verwendet werden.

Für die Bohrung durch den gewachsenen Fels wurde der Grundodrill18ACS mit einem PDC-Bohrmeißel (Polycrystalline-Diamond-Compact) ausgestattet. Dieser war zunächst für die Bohrung bis unterhalb der Felsschicht vorgesehen. Nach 66 m (22 Gestänge à 3 m) erreichte der Bohrkopf den weicheren Boden. Nun stand die Auswechselung des Bohrkopfes an. Hierfür zogen die Mitarbeiter die Gestänge nach und nach in die Startgrube zurück und demontierten sie. Für die restliche Bohrung wurde der Hard Drill Head (HDH-Bohrkopf, Typ 1) verwendet. Nach 108 m (36 Gestängen) erreichte dieser punktgenau die Zielgrube und wurde dort gegen den Backreamer Ø 160 mm ausgetauscht, der bei gleichzeitigem Aufweiten des Bohrloches die PE-HD-Gasleitung einzog. Insgesamt konnte die Gasleitung an zwei Tagen mit einer Bohrzeit von nur knapp 15 Stunden erfolgreich verlegt werden.

Erfolg auf ganze Linie

Spätestens jetzt war allen Beteiligten schnell klar, dass auch die zweite Bohrung mit der Flussunterquerung durch den Grundodrill18ACS erfolgen sollte. Die Länge dieser Bohrung betrug rund 80 m und wurde in einer Rekordzeit von knapp 12 Stunden fertig gestellt. Alles in allem konnte der „King of Rock“ voll überzeugen und seine Vorteile ausspielen, wo andere HDD-Bohrungen bislang mit Problemen zu kämpfen hatten.
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