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Schnelle und sichere Verlegung von Gas-Hausanschlüssen unter erschwerten Bedingungen

08.04.19 - Dass grabenlose Verfahren nicht nur einzeln, sondern auch gemeinsam erfolgreich eingesetzt werden können, ist wenig bekannt. Wie gut die Kombination von Bodenverdrängungs- und HDD-Verfahren funktioniert, bewies eine Verlegemaßnahme, die das kalifornische Bauunternehmen Underground Construction Co Inc. in der Stadt Sun City im Bundesstaat Arizona durchgeführt hat. Dort wurden rund 3.000 km an Gas-Hauptleitungen und etwa 120 Gas-Hausanschlüsse mithilfe der GRUNDOMAT-Erdrakete und dem kompakten Spühlbohrsystem GRUNDODRILL 4X ersetzt. Die Trasse verlief durch den Westen der als „Rentnerstadt“ bekannten Gemeinde und schloss einen Golfplatz mit ein.
Der Chef von Underground Construction, Ernesto Gonzalez, erklärte: „Die Hauptleitungen und Hausanschlüsse, zur Versorgung der Kunden mit Erdgas, verliefen in den Gärten zwischen den Grundstücken der Hausbesitzer und den Fahrwegen des Golfplatzes. Der Zustand der Leitungen hatte sich jedoch so verschlechtert, dass sie ersetzt werden mussten. Also galt es neue Hauptleitungen zu verlegen und auch die Anschlüsse zu den Wohnhäusern neu zu erstellen. Das alte Leitungssystem befand sich im hinteren Teil der Grundstücke, die neue Hauptleitung wurde in den Straßen vor den Häusern verlegt. Dies garantierte auch einfacheren Zugang.“ Die Verlegung der Leitungen in dem extrem trockenen und harten Boden wurde mit den GRUNDOMAT-Erdraketen durchgeführt, die Underground Construction von unserer amerikanischen Schwesterfirma TT Technologies bezieht. Weil die Mannschaften bei der Herstellung der Hausanschlüsse aber mit sehr engen Platzverhältnissen, künstlichen Landschaftselementen, Bäumen und Pflanzenwuchs zwischen den Häusern zu kämpfen hatten, war der Bohrfortschritt nicht so schnell wie gewünscht. Weil offene Baugruben die wertvollen Flächen zu sehr beschädigt hätten, informierte sich Underground Construction über zusätzliche, produktivere Lösungen.

Vielseitiger und leistungsstarker GRUNDOMAT

Erdraketen sind die vielseitigsten Maschinen zur grabenlosen Rohrverlegung, die für eine Vielzahl grabenloser Anwendungsgebiete eingesetzt werden kann. Ihre Produktivität und ihr Leistungsvermögen sind schwer zu übertreffen, sie sind außerdem sehr wirtschaftlich im Hinblick auf die Kosten pro Meter. Erdraketen dienen als Bohrwerkzeug, aber auch als Ramme oder Werkzeug für das Berstlining-Verfahren und kommen bei Wasser-, Gas-, Abwasser-, Strom-, Telekom- und FTTH-Leitungen zum Einsatz. Die Verlegung von Führungs- oder HDPE-Schutzrohren ist mit Erdraketen auf verschiedene Weise möglich. Oft wird mit der Erdrakete bei der Bohrung eine Art Polylinie oder Band eingezogen. Ist der Einsatz beendet, wird die Leitung mit der Polylinie eingezogen. Manchmal wird das HDPE-Rohr auch nach Abschluss der Bohrung am vorderen Ende der Erdrakete befestigt und im Rückwärtsgang eingezogen. In anderen Fällen wird das Schutzrohr mit dem Luftschlauch der Erdrakete nach der Bohrung eingezogen. Es gibt viele Möglichkeiten und unterschiedliches Zubehör, doch bei diesem Projekt war zuerst die Verlegung der Schutzrohre erforderlich, um das Bohrloch zu stabilisieren. Anschließend wurde dann das eigentliche Produktrohr in das Schutzrohr eingeschoben.

Arizona-Projekt nach Zahlen

Für das Projekt in Arizona war die Verlegung von rund 3.000 km neuer Schutzrohre vom Durchmesser 76,2 mm nötig, in die später die PE-Gasrohre Ø 50,8 mm eingeführt wurden. Des Weiteren mussten rund 2,5 km
neue Schutzrohre Ø 38 mm verlegt werden, was etwa 120 unterirdischen Hausanschlussleitungen entspricht. In diese Schutzrohre wurden nach der Verlegung die Hausanschlussleitungen Ø 25,4 mm eingeschoben. Die einzelnen Hausanschlussleitungen hatten Längen zwischen 15 und 38 m, je nach Entfernung der Häuser bzw. Gaszähler von der Hauptleitung in der Straße.

Die Erdraketen arbeiteten sehr genau und zuverlässig, doch aufgrund des extrem trockenen und harten Bodens dauerte es jeweils 2 bis 3 Stunden einen neuen Gas-Hausanschluss zu installieren. Die Crew von Underground Construction konnte die Produktivität zwar verdoppeln, indem sie mehrere Erdraketen aus einer Startgrube einsetzte und so mehr als einen Hausanschluss gleichzeitig installierte. Für die Verlegung der längeren Hausanschlussleitungen wurde jedoch beschlossen, aus Zeitgründen die kompakte HDD-Bohranlage GRUNDODRILL 4X in den schwierigen Bedingungen einzusetzen.

Kompakte HDD-Bohranlage leistet guten Beitrag

Im Hinblick auf Funktion und Leistungsfähigkeit wurde bei den kompakten Mini-HDD-Bohranlagen viel Fortschritt erzielt, die Klassifizierung erfolgt nach der Höhe der Zugkraft. Diejenigen unter 90 kN werden teilweise in die Kompaktkategorie eingestuft; manchmal auch nur diejenigen unter 45 kN. Der GRUNDODRILL 4X mit 45 kN Zugkraft gehört definitiv in die Kompaktklasse. Zudem ist er relativ leicht und kleiner als HDD-Bohranlagen in Standardgröße. Mini-Bohranlagen können besonders gut in dicht bebauten Wohngebieten eingesetzt werden. Sie sind meist rund 90 cm breit, sodass sie durch ein Standard-Hoftor passen. Die Transportfähigkeit ist ein weiterer wichtiger Faktor. Die meisten Mini-HDD-Anlagen können von einem 1-t-LKW gezogen werden. Bei dem Projekt in Arizona überzeugte der GRUNDODRILL 4X nicht nur durch die Leistungskraft, mit der er die schwierigen Bodenverhältnissen meisterte, sondern auch mit seinen kompakten Abmessungen, die für das beengte Wohngebiet perfekt geeignet waren. Teilweise wurde das Mini-Spülbohrgerät vor den Häusern platziert, um von dort zur Straße hin zu bohren. Je nach Lage wurde manchmal auch von der Straße aus Richtung Haus gebohrt. Die Größe der HDD-Anlage spielte hier eine wichtige Rolle, denn manchmal musste sie von Hinterhöfen mit engen Zufahrten aus arbeiten. Auch der Zeitgewinn mit dem GRUNDODRILL 4X war erheblich. Anstelle der zwei bis drei Stunden, die mit der Erdrakete für die Installation der Gas-Hausanschlussleitungen gebraucht wurde, dauerte es mit der kompakten HDD-Anlage nur rund eine Stunde. Deshalb verwendete die Crew sie für die längeren Anschlussleitungen und den GRUNDOMAT weiterhin für kürzere Abschnitte. Das gesamte Projekt dauerte vom Anfang bis zum Ende dreieinhalb Monate. Nachdem die letzten Verbindungen zu den Wohnhäusern fertiggestellt waren, führte Underground Construction anschließend auch die nötigen Sanierungsarbeiten durch.
 
George Mallakis von TT Technologies: „In Anbetracht der Bodenverhältnisse aus hartem, schwerem Boden auf engem Raum, ist der Einsatz der richtigen grabenlosen Maschinen und Techniken, in Kombination mit den besten Bauunternehmen und Geräteherstellern mit erfahrenen Mitarbeitern zur technischen Unterstützung, unersetzlich. Die Kosten und erforderliche Zeit zur Fertigstellung der Bauarbeiten können so um 30 - 50 % reduziert werden. Ganz zu schweigen von den geringeren negativen Auswirkungen auf die schönen, persönlichen Hauslandschaften der Hausbesitzer.“
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