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Sanierung durch Erneuerung mit dem GRUNDOBURST 800G

22.10.19 - In der polnischen Hauptstadt Warschau werden seit einigen Jahren im Rahmen eines umfangreichen Investitionsprogrammes sukzessive die alten Trinkwasserleitungen inklusive der Hausanschlussleitungen erneuert. Die rund 120 Jahre alten Graugussleitungen haben ihren Dienst getan: Starke Korrosion hat inzwischen den Querschnitt der Rohre deutlich verkleinert und die Wasserqualität ist dadurch in Mitleidenschaft gezogen. Außerdem treten an vielen Stellen Undichtigkeiten auf, Rohrbrüche gibt es allerorts, und entsprechend hoch sind die Wasserverluste. Aufgrund der innerstädtischen Strukturen – enge Bebauung in den Geschäfts- und Wohnvierteln, hohe Verkehrsdichte, große Betriebsamkeit in den Straßen – ist nur die Leitungserneuerung in grabenloser Bauweise eine Option.

Ochota macht den Anfang

Eine der ersten (von vielen) Baumaßnahmen dieses großen Investitionsprojekts berücksichtigte die Erneuerung eines 6 km langen Abschnitts des Trinkwassernetzes in den drei Stadtteilen Ochota, Sródmiescie (Stadtmitte) und Mokotów, sowie weitere 4 km in der rund 60.000 Einwohner zählenden Kleinstadt Pruszków im Westen Warschaus. Die in Einzeletappen geplante Erneuerung startete in Ochota, einem Bezirk im Zentrum der Stadt, der mit ca. 9.200 Einwohnern pro km² der am dichtesten besiedelte Stadtbezirk der polnischen Hauptstadt ist. Riesige Wohnviertel mit unzähligen Hochhäusern und hohem Verkehrsaufkommen prägen hier das Bild des zentrumsnahen Stadtteils.

Statisches Berstlining bietet sich an

Mit der Bauausführung betrauten die Wasserwerke Warschau als Auftraggeber das Unternehmen FHU INSTBUD in Gdów bei Krakau, das sich u. a. auch auf die grabenlose Sanierung von Wasser- und Abwasserleitungen spezialisiert hat. Da das Unternehmen auch in der Planung solcher Baumaßnahmen erfahren ist, stand schnell fest, dass für die Erneuerung der alten Graugussleitungen DN 150 das statische Berstlining das am besten geeignete Verfahren war. Gerade in einem extrem dicht bebauten Stadtteil, wie Ochota es ist, ist dieses platzsparende Verfahren geradezu ein Muss. Als Neurohre setzten die Wasserwerke wie überall in der Stadt wieder auf den Werkstoff Gusseisen, aber eben auf das moderne duktile Gusseisen. Eine Änderung des Rohrdurchmessers, die beim Berstlining möglich ist, war jedoch nicht erforderlich.

FHU INSTBUD legt großen Wert auf den Einsatz seiner eigenen Maschinen und hat für diesen und weitere Aufträge in Warschau mit dem Kauf von zwei GRUNDOBURST 800G der TRACTO-TECHNIK seinen Maschinenpark erweitert.

Das statische Berstlining ist eine umweltschonende Technologie zur grabenlosen Erneuerung von Altrohren in gleicher Trasse. Die Altrohrleitung wird unter Verwendung eines Berstkopfes zerstört und die entstehenden Scherben radial ins Erdreich verdrängt. Das Neurohr wird gleichzeitig hinter dem Berstkörper in den dort hergestellten bzw. aufgeweiteten Querschnitt eingezogen.

Die Vorteile sind:
  • Verfahren ist für fast alle Schadensbilder und Altrohrwerkstoffe geeignet
  • Einbau eines Neurohrs mit langer Nutzungsdauer von 80 bis 100 Jahren
  • Vergrößerung der Leitungskapazität um 1 bis 2 Nennweiten möglich
  • Kurze Rüstzeiten und schneller Einbau
  • Verkehrsfluss und Umgebung werden kaum beeinträchtigt
  • Keine Wiederherstellungskosten infolge von Bodensetzungen, Straßenschäden o. ä.
  • Sichere Anwendung nach neuesten Normen und Regelwerken
  • Kosteneinsparungen von 50 % im Vergleich zu Verfahren mit offenem Graben
  • Minimierung des Risikos von Schäden an Fremdleitungen

Alles gut mit der Erneuerung

Der Einsatz der GRUNDOBURST 800G war für die Rohrerneuerung im engen Stadtteil Ochota mit seinem dichten Verkehr goldrichtig gewählt: Nicht nur die kompakte Bauweise der Anlage für kleine Baugruben, die schnelle Inbetriebnahme oder die schnellen Arbeitstakte bei hoher Leistung sowie der rasche Gestängevorschub im Altrohr und beim Einzug des Neurohres waren von großem Vorteil für den sehr eng vorgegebenen Zeitplan. Auch mit dem verwendeten Quicklock-Berstgestänge konnte Zeit eingespart werden, da es aufgrund seiner Schnell-Klinkenkupplung keiner aufwendigen Verschraubvorgänge bedarf, das Einlegen und Entnehmen der Gestänge fix von der Hand geht und durch die formschlüssige Krafteinleitung ein Zurückrutschen der Gestänge verhindert wird.  
 
So verlief denn auch der Austausch der alten Graugussrohre DN 150 durch neue 6 m lange duktile Gussrohre DN 150 von Saint Gobain problemlos: Das Installieren der GRUNDOBURST 800G dauerte ca. 1 Stunde. Das Bersten der alten Rohrleitung, die Durchführung einer Aufweitungsstufe und der Einzug der neuen Rohre auf einer Länge von 120 m nahm rund 5 Stunden in Anspruch. Zeitintensiv hingegen war im Vorfeld die Lokalisierung der alten Trasse sowie der dicht an dicht verlegten Fremdleitungen, die nicht oder nur unzureichend in den Karten der Stadt hinterlegt waren. 

Ein Anfang zum Weitermachen

Der Bau dieses 120 m kurzen Leitungsabschnitts im Stadtteil Ochota war der Auftakt zu den eingangs erwähnten 10 km langen Wasserversorgungsleitungen von Warschau und Pruszków, die das Unternehmen FHU INSTBUD aus Gdów insgesamt erneuert hat. Er war ein ausgezeichnetes „Übungsstück“ und eine Herausforderung zugleich, um Verfahren, Maschinen und Vorgehensweise unter schwierigen Randbedingungen, wie z. B. engstem Raum, zeitlichem Druck oder hoher Verkehrsdichte, auf ihre Tauglichkeit zu prüfen. Das Resümee lautete: reduzierter, effizienter Eingriff bei maximal effektivem Ergebnis.
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