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Grabenlose Rohrerneuerung mit GRUNDOCRACK

11.01.19 - Erste Spuren einer Besiedlung in der kleinen österreichischen Gemeinde Elixhausen im Flachgau nahe Salzburg reichen in die jüngere Steinzeit zurück. Mit Beginn der Neuzeit nimmt die Entwicklung des Ortes mit dem Bau einer richtigen großen Kirche ihren Lauf: Von einstmals 141 Einwohnern (1751) über 617 zur Volkszählung im Jahr 1951, ist die heutige Gemeinde Elixhausen aufgrund von Zuwanderung auf knapp 3.000 angewachsen. Die ansehnliche Bevölkerungsentwicklung liegt vor allem in der Lage der Gemeinde begründet: Eingebettet in das Salzburger Seenland, inmitten einer bäuerlichen Kulturlandschaft mit Gehöften und Weilern, und dennoch nur 10 km nordöstlich von der lebendigen Landeshauptstadt Salzburg entfernt, lässt es sich hier gut leben. Nicht zuletzt bietet die Infrastruktur günstige Voraussetzungen für einen attraktiven Wirtschaftsstandort für Handel, Dienstleistungen und Gewerbe.
Die Mattseer Landesstraße (L 101) ist für Elixhausen und die umliegenden Dörfer und Gemeinden die direkte Hauptverbindungsstraße nach Salzburg. Sie ist eine breite, sehr stark befahrene Straße, und vor allem im Berufsverkehr reiht sich hier Auto an Auto. An der Abzweigung zur Perlingstraße im Ortsteil Ursprung musste dringend ein Rohrdurchlass unter diese Mattseer Landesstraße zur Ableitung des Regenwassers erneuert werden. Das Schadensbild war eindeutig: Die schon alten Beton-Schwerlastrohre DN 400 lagen aufgrund unsachgemäßer Verlegung bzw. einer nachträglichen Verbreiterung der Landesstraße um bis zu 20 % versetzt; ihre Funktionalität war somit massiv eingeschränkt und bedurfte der schnellen Wiederherstellung.

Alles entschieden

Die Gegebenheiten vor Ort schlossen für die erfahrenen Planer der Karl & Peherstorfer ZT GmbH im nahe gelegenen Standort Oberndorf, von vornherein die Rohrerneuerung im offenen Graben mit einer konventionellen Aufgrabung der Leitung aus. Zum einen hätte sie auf dieser extrem befahrenen Straße ein Verkehrschaos mit massiven Staus und Behinderungen zur Folge gehabt, zum anderen lag der Rohrdurchlass unter einer Dammschüttung in 4 m Tiefe, was die Aushubkosten deutlich in die Höhe getrieben hätte. Nach Sichtung und Beurteilung aller wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Fakten sowie Vorgaben und Gegebenheiten stand fest, dass hier nur die grabenlose Rohrerneuerung im Berstlining Verfahren unter der Mattseer Landesstraße infrage kam, um die alten Beton-Schwerlastrohre DN 400 unterirdisch trassengleich durch neue Rohre zu ersetzen. In diesem Fall kam das dynamische Berstlining zur Anwendung, bei dem der Vortrieb der Berstmaschine durch die Zugkraft einer Seilwinde unterstützt wird. Weil dadurch die sichere Führung in der vorgegebenen Trasse garantiert ist, eignet sich dieses Berstlining-Verfahren besonders für die unterirdische Erneuerung von Altleitungen mit deutlichem Versatz. Als Neurohre wurden 4 Aqualine PE 100 RC-Rohre, DN 400 SDR 17 (je 12 m Baulänge) von Pipelife Austria eingesetzt, die besonders für den grabenlosen Einbau empfohlen werden, vor allem, wenn höchste Anforderungen an das Rohrsystem gestellt werden.

Alles da, alles klar

Die ebenfalls in der Nähe ansässige Erdbau Franz Eder GmbH & Co. KG aus Lamprechtshausen erhielt den Auftrag zur Ausführung der Berstlining-Arbeiten. Das Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrungen in den unterirdischen Verlegetechniken, ist in puncto Fuhr- und Maschinenpark bestens ausgestattet und gewährleistet damit hohe Effizienz und Flexibilität. Zum Maschinenpark gehören unter anderem auch Rohrrammen der TRACTO-TECHNIK, die unkompliziert und schnell auch zum Cracker für das dynamische Berstlining modifiziert werden können. Und genau alles das wurde für diese Baumaßnahme gebraucht.

In einem ersten Arbeitsschritt wurden die einzuziehenden Neurohre vorbereitet. Da zum großzügigen Auslegen der Rohre das Bachbett ausreichend Platz bot, entschied sich das Team für den Einzug eines Langrohrs. Dazu wurden die 4 x 12 m langen PE 100 RC-Rohre zu einem Rohrstrang spiegelgeschweißt. Bei dieser Variante des Heizelementstumpfschweißens ist der Schweißspiegel in den meisten Fällen eine PTFE (Polytetrafluorethylen)-beschichtete Metallfläche und wird zwischen die zu verschweißenden Flächen gelegt; damit wird das Anhaften des Rohres am Heizelement verhindert.

Die Wahl der einzusetzenden Maschinentechnik war schnell geklärt: Da es sich bei den Altrohren um besonders widerstandsfähige Beton-Schwerlastrohre handelte, wählten die Verantwortlichen den GRUNDOCRACK, der zum Cracker ausgerüstete GRUNDORAMGIGANT mit einem Berstkopf DN 480 auf dem vorderen Konus. Beim dynamischen Berstlining erfolgen Vortriebsleistung und Aufbrechen der Altrohre ausschließlich durch die dynamische Energie des Crackers – in diesem Fall durch die Rohrramme. Dabei beschleunigt die Druckluft im Maschinenkörper einen Kolben, der den Rammkopf beaufschlagt; die freigesetzte Energie ermöglicht durch optimale Krafteinleitung über die Kegel den maximal möglichen Vortrieb.

Als Seilwinde wählte man zunächst nur eine Kabelziehwinde aus, die sich aber sehr schnell als nicht passend erwies und durch eine Bagela Spillwinde RW 10 ausgetauscht wurde.

Alles im Griff

Nach dem „Fehlstart“ durch die Wahl der falschen Winde konnte es dann aber nach dem Austausch endlich losgehen: Durch die Spillwinde mit einer maximalen Zugkraft von bis zu 100 kN wurde die Ramme vorgespannt, um zum einen die zielgenaue, sichere Führung in der alten Trasse zu gewährleisten und zum anderen die optimale Einleitung der dynamischen Energie zum Bersten und Aufweiten der besonders widerstandsfähigen alten Beton-Schwerlastrohre zu unterstützen. In einer Tiefe von 4 m arbeitete sich der GRUNDOCRACK mit einer Schlagenergie von bis zu 2.860 Nm mühelos und ohne Probleme durch den zum Damm aufgeschütteten Lockerboden: Die Altleitung wurde mit lautem Knacken und Krachen aufgebrochen, die Scherben ins Erdreich verdrängt und der 43 m lange PE 100-RC-Rohrstrang eingezogen. Die reine Berstzeit betrug gerade mal 2,5 Stunden.

Alles richtig gemacht

Die Erneuerung des Rohrdurchlasses mit dem GRUNDOCRACK-System im dynamischen Berstliningverfahren auszuführen, war eine gute und vorausschauende Entscheidung mit überzeugenden Vorteilen in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht. Fast unbemerkt von den Anwohnern und den Autofahrern, die sich vor allem im Berufsverkehr dicht an dicht auf der Mattseer Landesstraße aneinanderreihen, ist der 43 m lange Rohrdurchlass für die Regenwasserableitung unter der Dammschüttung an der Abbiegung zur Perlingstraße in Elixhausen rundum erneuert. Dafür hat die Eder GmbH und Co. KG insgesamt nur zwei Tage gebraucht.

Eine tolle und schnelle Teamleistung von Planung, Bauausführung und natürlich dem Cracker.
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