Verwendung von Cookies
Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Close

Auf verschiedenen Seiten verwenden wir Cookies, um den Besuch unserer Webseite attraktiv zu gestalten und die Nutzung bestimmter Funktionen zu ermöglichen. Hierbei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf Ihrem Rechner abgelegt werden. Die meisten der von uns verwendeten Cookies werden nach Ende der Browsersitzung wieder von Ihrer Festplatte gelöscht (sogenannte Sitzungs-Cookies). Andere Cookies verbleiben auf Ihrem Rechner und ermöglichen uns, Ihren Rechner bei Ihrem nächsten Besuch wieder zu erkennen (sogenannte dauerhafte Cookies). Unseren Partnerunternehmen ist es nicht gestattet, über unsere Webseite personenbezogene Daten mittels Cookies zu erheben, zu verarbeiten oder zu nutzen.
X

Entwässerungsleitungen mit dem GRUNDOPIT 40-60

08.04.19 - Das polnische Sady ist ein 890 Einwohner zählender Ort, der rund 14 km nordwestlich der Landeshauptstadt Poznan und gerade mal 13 Autominuten von deren Flughafen Poznan-Lawica entfernt liegt. Direkt durch den kleinen Ort führt die Landesstraße DK 92, eine 4-spurige Hauptfernstraße, im Osten verläuft die nahe gelegene autobahnähnliche S11 an Sady vorbei. Damit liegt der Ort strategisch extrem günstig für Industrie und Handel und das weiß man nicht nur hier: Entlang eines breiten Areals rechts und links der Landesstraße reihen sich vor allem riesige Hallen von Logistikunternehmen, aber auch die Produktionshallen von Maschinenherstellern, der Lebensmittel- und Verpackungsindustrie, des Baustoffhandels, der Autozuliefererbetriebe etc. sowie ausgedehnte Warenlager großer Online-Händler. Ihre Hinweisschilder an der Straße und an den Hallen repräsentieren nahezu ausnahmslos international tätige Unternehmen und Konzerne.

Unten durch

Auf einem ca. 1 km langen Abschnitt in Sady musste die vor allem mit schweren LKWs viel befahrene Landesstraße DK 92 (DK steht für Droga krajowa = Landesstraße) komplett neu gebaut werden. Mit diesem Neubau verbunden waren natürlich auch die Neubauten für eine gesicherte Ableitung des Regenwassers: sechs Straßenablaufschächte und deren Leitungsverbindungen zum bestehenden Entwässerungsgraben. Da die Straßenablaufschächte beim Neubau in den Mittelstreifen der breiten Straße eingebaut wurden, mussten die entsprechenden Rohrleitungen (PE-Rohre DA 220 mm), die das Regenwasser zum bestehenden Entwässerungsgraben abführen sollten, auf einer Länge von jeweils 12 m unter der Straße hindurch verlegt werden. Dabei galt es zu berücksichtigen, dass die Leitungen ein bestimmtes Gefälle haben mussten.

Typisch GRUNDOPIT

Für eine Verlegung der Leitungen von den Straßenablaufschächten unter der Straße hindurch bot sich hier vor allem aufgrund der engen Platzverhältnisse und der sehr stark frequentierten Straße das horizontale Spülbohrverfahren mit einer Kleinbohranlage an. Die Stadt Poznan beauftragte damit die Nowo-Instal-Bud s.c. Pawel i Michal Swiergiel im 60 km entfernten Nowy Tomysl. Das 1976 gegründete Familienunternehmen ist versiert in der unterirdischen Verlegung von Leitungen aller Art und verfügt über einen entsprechenden, gut sortierten Maschinenpark. Für die hier gestellte Aufgabe kam ihr GRUNDOPIT 40/60 infrage; zu seinen typischen Einsatzmerkmalen gehören:

               -kontrollierte und gesteuerte Bohrungen bei engen Platzverhältnissen
                -hohe Präzisionsanforderungen
                -schnelle, saubere und wirtschaftliche Ausführung
                -kompakt und leistungsstark – hohe Leistungsdichte
 

Gesagt getan

Es stellte sich heraus, dass anstelle der sechs neu gebauten Straßenablaufschächte nur vier einen neuen Leitungsanschluss benötigten; zwei konnten an vorhandene Rohrleitungen angeschlossen werden. Für die vier Straßenablaufschächte hieß es also, jeweils eine Bohrung von ca. 12 m unter der Straße durchzuführen. Dazu wurde zunächst von einer kleinen Startgrube aus eine Pilotbohrung mit einem Durchmesser von DA 80 mm gestartet, deren Steuerung (zu berücksichtigendes Gefälle) mit der Ortungstechnik von DCI, einem DigiTrak Falcon F1, absolut zuverlässig war. Mit einer Schubkraft von 40 kN und einem Spülungsbedarf von ca. 20 l/min war das in 50 Minuten erledigt, obwohl sich unvorhergesehene Probleme mit dem Untergrund auftaten: Während der Bohrung wurde neben dem normalen Straßenunterbau (stark verdichteter Sand) auch Abrissschutt der alten Straße angetroffen. Eine „schöne Überraschung“, auf die die Bohrcrew jedoch rasch reagierte: Durch diesen instabilen Boden und auch aufgrund des Gefälles war die Standfestigkeit der Bohrung gefährdet – und das unter der viel befahrenen Straße. Um kein Zusammenfallen des Bohrkanals zu riskieren, wurde die Pilotbohrung direkt beim rückwärtigen Ziehen mit einem Backreamer aufgeweitet und gleichzeitig die PE-Rohre eingezogen.
 

Daumen hoch

Insgesamt benötigte das Team rund zwei Stunden pro Bohrung, trotz „schöner Überraschung“ und ohne spürbare Beeinträchtigung des dichten Verkehrsflusses. Mit dem schwenkbaren Bedienpult und den kompakten Abmessungen lässt sich die Mini-Spülbohranlage GRUNDOPIT 40/60 hervorragend für solche Aufgaben handhaben. Eine kleine Maschine mit großer Leistung, die die Bohrcrew mit Bravour zu handhaben wusste.
News-Übersicht

SIE HABEN FRAGEN?

WIR HELFEN IHNEN GERNE WEITER!

WIR SIND TELEFONISCH
MONTAG BIS FREITAG
VON 07:00 BIS 17.00 UHR
FÜR SIE ERREICHBAR!

RUFEN SIE UNS AN!

SCHREIBEN SIE UNS EINE
NACHRICHT UND WIR
MELDEN UNS BEI IHNEN!

SCHREIBEN SIE UNS!
Contact

Haben Sie Fragen zu unseren
Produkten und Leistungen?

Wir beraten Sie gerne:

+49 2723 808-0

E-MAIL SENDEN