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GRUNDOPIT ermöglicht Ladesäule für Hotel Bredeney

Die Reduzierung von klimaschädlichen Treibhausgasen wie CO2 und Feinstaub ist eines der wichtigsten nationalen Klimaschutzziele. Dabei spielt der Ausbau der E-Mobilität eine Schlüsselrolle, denn der Verkehrssektor ist laut Umweltbundesamt immerhin für rund 18 Prozent aller Treibhausgasemissionen Deutschlands verantwortlich. Zur flächendeckenden E-Mobilität gehört neben einer funktionierenden Energieversorgung auch eine ausreichende Zahl an Lademöglichkeiten. Dass grabenlose Techniken hier einen wertvollen Beitrag leisten können, zeigte sich beim Einsatz des Mini-Spülbohrsystems GRUNDIPIT40/60 für das Hotel Bredeney in Essen.




Elektrofahrzeuge sind emissionsfrei und können gegenwärtig bis zu 500 km am Stück zurücklegen, daher erfreuen sie sich wachsender Beliebtheit. Weil das auch bei ihren Hotelgästen so ist, kam die Geschäftsführerin des Hotels Bredeney auf die Idee, eine Lademöglichkeit für Elektrofahrzeuge auf dem Hotelparkplatz zu schaffen: „Schon heute reisen viele unserer Gäste elektromobil an. Mit den passenden Lademöglichkeiten können wir unseren Kunden den Service bieten, ihr Auto dann zu laden, wenn es sowieso auf dem Parkplatz steht“, erklärt Taina Notbohm.

Mit dem ebenfalls in Essen ansässigen Energieunternehmen innogy war schnell der passende Partner für dieses Vorhaben gefunden. Innogy setzt auf eine emissionsarme Stromversorgung durch erneuerbare Energien und ist auch einer der führenden Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für die E-Mobilität. Daher stellt so ein Auftrag für Nils Rudolph aus dem eMobility-Vertriebsteam von innogy normalerweise überhaupt kein Problem dar. Ein Vor-Ort-Termin auf dem Hotelparkplatz machte jedoch schnell klar, dass dieser Fall anders lag. „Der Hausanschluss für die Stromversorgung der Ladesäule ist fast 30 m von dem geplanten Standort der Säule entfernt. Das macht Erdarbeiten und die Verlegung eines entsprechend langen Kabels notwendig. Der Parkplatz ist darüber hinaus gepflastert, das sieht immer unschön aus, wenn man die Steine wieder neu verlegen muss. Und ein Hotel kann wegen Bauarbeiten natürlich nicht einfach den Betrieb zurückfahren oder gar einstellen“, beschreibt Nils Rudolph die Lage.

Ein klarer Fall für grabenlose Verlegetechniken, wie Nils Rudolph und sein Kollege Jörg Meier auf der Suche nach einer ökonomisch und ökologisch sinnvollen Lösung bald herausfanden. In diesem konkreten Fall kam das Spülbohrverfahren mit dem Mini-Bohrsystem GRUNDOPIT zum Einsatz. Für deren Bohrteam war die Verlegung des Stromkabels vom Hausanschluss zum Standort der Ladesäule fast schon Routine. Innerhalb eines Tages waren die knapp 30 m lange Pilotbohrung von der Startgrube am Haus zur Zielgrube am geplanten Standort der Ladesäule erstellt und das PE-Schutzrohr für das Stromkabel in den Bohrkanal unter dem  Parkplatz eingezogen. Dabei wurde das Bohrklein schnell und schonend mit einem Saugbagger entfernt. Die gesamten Arbeiten einschließlich Einrichtung der Baustelle und des Anschluss der Ladesäule waren in fünf Tagen erledigt.

Das Spülbohrverfahren mit steuerbaren Bohrgeräten wird mittlerweile häufig im Leitungsbau im Innenstadtbereich eingesetzt. Beim Aufbau von Ladesäulen hatte es in Essen-Bredeney Premiere. „Und es hat super geklappt: Wir mussten die Oberfläche des Parkplatzes nicht verletzen, und selbst die Sträucher wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen“, berichtet Jörg Meier. „Für das Hotel war natürlich am allerwichtigsten, dass der Hotelbetrieb ohne Einschränkung weiterlief, und der Parkplatz genutzt werden konnte. Während der Bauarbeiten waren 200 Gäste untergebracht, die von der grabenlosen Kabelverlegung wenig bis nichts mitbekommen haben. Wir als Versorger konnten bei dem Fall viele Erfahrungen sammeln, die jetzt auch anderen Kunden zu Gute kommen.“

Inzwischen ist die Ladesäule gut besucht und wird sicherlich auch sehr gefragt sein, wenn das Hotel Bredeney im Oktober das offizielle Partnerhotel des innogy-Marathons 2017 sein wird. Und wenn demnächst immer mehr Kunden mit dem Elektrofahrzeug anreisen, kann das Hotel Bredeney ganz problemlos weitere Ladesäulen aufbauen. Denn Jörg Meier und Nils Rudolph haben neben der neuen Ladesäule ganz vorausschauend gleich einen Kabelverteilerschrank gebaut, über den zukünftig bis zu zehn Ladepunkte gespeist werden können.

Wie beim Hotel Bredeney in Essen können grabenlose Verfahren überall dort eingesetzt werden, wo befestigte Flächen zu unterqueren sind, um Stromleitungen mit oder ohne Schutzrohr zwischen Stromnetz und Ladestation unterirdisch zu verlegen  Und sogar für die kombinierte Installation von Ladesäulen und Kabelverlegung gibt es eine innovative grabenlose "NODIG"-Technik: das Keyhole-Verfahren. Dabei wird mittels Kronenbohrgerät und Saugbagger eine spannungsfreie kreisrunde Baugrube erstellt. Dieses „Keyhole“ kann dann sowohl als Montagegrube für eine Ladesäule als auch als Bohrloch genutzt werden, um mit dem GRUNDOPITK das Kabel zum Anschlusspunkt der Ladesäule zu verlegen. Alternativ kann das Anschlusskabel auch mit der bewährten GRUNDOMAT-Erdrakete in das Keyhole hinein verlegt werden.

Die NODIG-Systeme von TRACTO-TECHNIK bieten so eine durchdachte Komplettlösung zum Ausbau der Lade-Infrastruktur für die E-Mobilität und sind gleichermaßen innovativ, umweltfreundlich und nachhaltig.

 

Wir bedanken uns bei innogy für die freundliche Zusammenarbeit.
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