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Erdraketen bauen Datenautobahn in den USA

Arrow Construction baut Glasfasernetz für FTTP-Programm von Verizon

VERLEGUNG VON GLASFASERKABELN
Die Verlegung von Glasfaserkabeln bis ins Haus - kurz "FTTH" für "Fibre to the home" oder "FTTP" für "Fibre to the premises" - ermöglicht den Zugang zu den neuesten technologischen Errungenschaften wie schnellem Breitband-Internet oder hochauflösendem Fernsehen (HDTV). Die zum Verlegen dieser Kabel verwendeten Maschinen folgen oft einem einfachen Prinzip. Insbesondere die pneumatisch angetriebene Erdrakete wird seit über 40 Jahren genau für diese Art von Kabel-Hausanschlüssen eingesetzt. Die Genauigkeit und Effizienz des Bodenverdrängungshammers hat sich seit den Anfangstagen stark verbessert, obwohl das Konzept ist gleich geblieben. Dank ihrer offensichtlichen Vorteile findet diese klassische grabenlose Technologie heute große Akzeptanz in der Öffentlichkeit.




Das US-amerikanische Unternehmen Verizon ist einer der größten Telekommunikationskonzerne, welcher den Ausbau des Glasfasernetzes bis zum Haus (FTTP) stark forciert. Verizon begann sein FTTP-Programm Anfang 2002. Seitdem wurde es kontinuierlich ausgedehnt und umfasst jetzt Projekte in mehreren Bundesstaaten und Großstädten der USA, wie Tampa (Florida). Im Mai dieses Jahres gab Verizon bekannt, dass bereits mehr als 40.000 Kundenhaushalte im Raum Tampa volldigitalen Empfang haben. Dafür wurden in der Region bereits über 1.000 km Glasfaser verlegt. Dieser Erfolg ist nicht zuletzt grabenloser Technik zu verdanken. Denn die Verlegung der Schutzrohre, in denen die Glasfaserkabel verlaufen, erfolgt durchgängig mit der GRUNDOMAT-Erdrakete von TRACTO-TECHNIK.

ARROW CONSTRUCTION
Ausgeführt wird die Schutzrohrverlegung von Arrow Construction aus Dunedin in Florida. Die drei Geschäftsführer Steve Vance, Miguel Esquival und Stuart Greenburg haben über 18 Jahre Erfahrung mit Rohr- und Kabelverlegung für Telefon, Kabelfernsehen, Glasfasertechnik und Elektrizität. Die Erdraketen von TRACTO-TECHNIK setzt das Bauunternehmen seit 15 Jahren regelmäßig für ungesteuerte Bohrungen ein. Beim Verizon-Projekt sind sie sogar täglich im Einsatz.

Für Stuart Greenburg ist die GRUNDOMAT-Technik der Schlüssel zum Erfolg „Mit Erdraketen ist mehr als das Doppelte drin als mit gesteuerter Bohrtechnik - mehr als 300 m Schutzrohr am Tag sind möglich.“ Am FTTP-Programm von Verizon arbeiten die Bohrcrews von Arrow Construction bereits seit mehreren Jahren. Laut Greenburg hält das Projekt sie ziemlich auf Trab: „Wir arbeiten acht bis zehn Stunden am Tag und dazu den halben Samstag. Wir bekommen viele Komplimente für den schnellen Fortschritt des Projekts und werden mit Anfragen für weitere Projekte überhäuft.“

GRUNDOMAT BEWÄHRT SICH
Arrow Construction bezieht die GRUNDOMAT-Erdraketen und andere grabenlose Systeme samt Zubehör von TT Technologies , der US-amerikanischen Schwestergesellschaft der TRACTO-TECHNIK. Für deren Erdraketenspezialisten Jason Land ist neben der Produktivität der Erdrakete der Oberflächenschutz ein Schlüsselvorteil: „Wiederherstellungsarbeiten sind zeitraubend und teuer. Sie können fast 80 % der Kosten eines Verlegungsprojekts ausmachen. Angesichts derart hoher Wiederherstellungskosten sind grabenlose Optionen, insbesondere Erdraketen, ideal für die sogenannte „letzte Meile”. Täglich arbeiten die Teams von Arrow Construction in gewachsenen Wohngebieten mit Auffahrten, Bürgersteigen und Gärten. Dabei sparen sie nicht nur Zeit und Geld, sondern erfreuen auch die Anwohner.

Jason Land sagt: „Der GRUNDOMAT ist sehr vielseitig. Er kann auch für andere Anwendungen wie Berstlining und Rohrrammen eingesetzt werden. Weil die Erdrakete eine solche Allzweckwaffe ist, stellt sie eines der nützlichsten grabenlosen Baugeräte dar. Bauunternehmen und Versorger profitieren enorm von ihren Erdraketen. Bei Arrow Construction bewähren sich diese Geräte jeden Tag aufs Neue.“

„STITCHING”-VERFAHREN
Ein Auftrag wie das Verizon-Projekt ist für Arrow Construction eine perfekte Gelegenheit, das Potenzial der Erdraketen voll auszuschöpfen. Zwei 12-Mann-Teams erstellen sowohl die Trassenbohrungen als auch Anschlussbohrungen zum Kunden. Hauptsächlich werden einfache, doppelte und dreifache Schutzrohrtrassen für 30-mm-Polyethylenrohr verlegt. Dabei sind über ein Dutzend Erdraketen ständig im Einsatz. Stuart Greenburg erläutert: „Mit den Trassenbohrungen erschließen wir das Wohngebiet. Dazu führen wir Längsverlegungen mit den Erdraketen im sogenannten ‚Stitching‘-Verfahren durch. Wir machen kleine Gruben neben jeder Auffahrt. Dann bohren wir von einer Grube zur anderen und unterqueren dabei die Auffahrt. Diese Bohrungen sind normalerweise 10 bis 12 m lang. Mit den kleinen Gruben gibt es kaum Wiederherstellungsarbeiten. Für Hausanschlussbohrungen setzen wir ein Schachtsystem ein. Dabei werden die Häuser beider Straßenseiten mit der Trasse verbunden. Dieses wiederholen wir ca. alle 75 m.“

Für den Großteil der Bohrungen setzt Arrow Construction GRUNDOMAT-Erdraketen mit einem Durchmesser von 55 bis 95 Millimetern ein. Normalerweise wird beim Bohren ein Zugseil mit eingezogen. Wenn die Bohrung fertig ist, wird das Schutzrohr mit dem Zugseil durchgezogen. Unter bestimmten Umständen wird jedoch zunächst die Bohrung fertiggestellt und dann das Schutzrohr an der Vorderseite der Erdrakete befestigt und durch Zurückziehen eingezogen. Je nach Bodenbedingungen betragen die Bohrzeiten von einigen Minuten bis zu einer halben Stunde.

Arrow Construction verlegt jedoch nicht die Glasfaser selbst, sondern baut nur die Trasse für die Glasfaserinstallation. Zumeist ist das Schutzrohr mit einem vorgespannten Zugseil versehen, um die Glasfaserinstallation zu erleichtern. Greenburg sagt, dass die Installation der Glasfaser normalerweise in einer Woche nach der Schutzrohrinstallation erledigt ist, je nach Zeitplan der Arbeitskräfte. Inzwischen haben die Mannschaften von Arrow Construction mit dem Bohren im nächsten Wohngebiet begonnen.
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