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Rohrerneuerung im Molkereibetrieb

Die DMK Deutsches Milchkontor GmbH ist mit ihren 26 Standorten in zehn Bundesländern und rund 7.500 Mitarbeitern Deutschlands größtes Molkereiunternehmen. Einer der 26Teile der bestehenden Steinzeugrohrleitungen waren nach den vielen Betriebsjahren an mehreren Stellen so stark beschädigt, dass sie ihren Dienst versagten und eine Erneuerung zwingend notwendig wurde. Betroffen davon waren eine Haltung von 55 m Länge sowie eine senkrecht darauf zulaufende 25 m lange Haltung, die die typischen Schadensbilder zeigten: Über beide verteilten sich Längs- und Querrisse, Scherbenbildung sowie an manchen Stellen gar Rohreinstürze. DMK-Standorte ist die nahe Oldenburg gelegene niedersächsische Gemeinde Edewecht.




Die DMK Deutsches Milchkontor GmbH ist mit ihren 26 Standorten in zehn Bundesländern und rund 7.500 Mitarbeitern Deutschlands größtes Molkereiunternehmen. Ihren Rohstoff Milch bezieht sie von über 8.300 aktiven Erzeugern. Das genossenschaftlich organisierte Unternehmen mit Geschäftssitz im niedersächsischen Zeven verarbeitet jährlich rund 6,7 Mrd. l Milch zu international anerkannten Qualitätsprodukten und gehört damit auch europaweit zu den führenden Unternehmen der Milchwirtschaft.

Einer der 26 DMK-Standorte ist die nahe Oldenburg gelegene niedersächsische Gemeinde Edewecht. Hier tragen rund 590 Mitarbeiter zur Versorgung internationaler Märkte mit Milchprodukten „Made in Germany” bei. Das Firmengelände dieses DMK-Standortes bildet mit seinen stattlichen Silos, zahlreichen, langgestreckten Produktionshallen und Nebengebäuden ein Karree in beachtlichem Umfang – mitten im Grünen, mitten auf dem Land. Unter dem Dach dieser Produktionshallen verarbeiten modernste High-Tech-Anlagen täglich tausende Liter Milch zu Butter, Käse, Molkenpulver u. ä.

In einer dieser großen Hallen in Edewecht stehen kurze und lange Transportbänder und -straßen, verlaufen dicke und dünne Rohrzu- und -ableitungssysteme, verteilen sich große und kleine Pumpen, Behälter, Tanks und Kühlanlagen und vieles mehr – das meiste in hochwertiger Edelstahlqualität. Alles steht auf einem durchgängig gefliesten Boden in hygienisch gepflegter Umgebung. Absolute hygienische Sorgfalt ist in dem Milch verarbeitenden Betrieb natürlich das A und O.

Beim Anblick dieses umfangreichen Equipments wird klar: Für die Produktionsprozesse werden große Mengen an Frischwasser benötigt und entsprechend viel Abwasser abgeleitet. Und letzteres ist das Stichwort: die Abwasserableitung. Sie erfolgt über Rohrleitungen aus Steinzeug DN 200, die unmittelbar unter dem gefliesten Boden in einer Tiefe von 1,50 bis 2,00 m verlegt sind. Zeitweise besitzt das Abwasser eine Temperatur von 80 °C (Spülwasser) und enthält Salpetersäure, Natronlauge und Phosphorsäre, allerdings in sehr niedrigen Konzentrationen von 1 bis 2 %, sowie Natriumhypochlorid und alkalische Schaumreiniger. Diese überall in der Lebensmittelproduktion eingesetzten Chemikalien fallen bei der regelmäßigen Reinigung und Desinfektion der Milchproduktionsanlagen und -maschinen sowie der Rohrzu- und -ableitungen an. Außerdem wird 20%ige Salzlake in das Abwassersystem eingeleitet, die bei der Produktion bestimmter Produkte eingesetzt wird. Weiteres Abwasser wird der Leitung über die installierten Bodeneinläufe in der Halle zugeführt, das aus gelegentlichen Überläufen bei den verschiedensten Prozessabschnitten stammt.

Teile der bestehenden Steinzeugrohrleitungen waren nach den vielen Betriebsjahren an mehreren Stellen so stark beschädigt, dass sie ihren Dienst versagten und eine Erneuerung zwingend notwendig wurde. Betroffen davon waren eine Haltung von 55 m Länge sowie eine senkrecht darauf zulaufende 25 m lange Haltung, die die typischen Schadensbilder zeigten: Über beide verteilten sich Längs- und Querrisse, Scherbenbildung sowie an manchen Stellen gar Rohreinstürze. Schnelles und überlegtes Handeln war in Anbetracht des sensiblen Standortes und der damit verbundenen Dringlichkeit einer Erneuerung gefragt. Es galt zu berücksichtigen:
  • der Eingriff in einen (laufenden) Lebensmittel produzierenden Betrieb
  • die Einhaltung/Vorgaben der Hygienevorschriften
  • die Einschränkung des Arbeitsraumes durch die Produktionsanlagen
  • die Umgehung von aufgestellten Gerüsten für aktuelle Deckenarbeiten
  • der Verlauf der Abwasserleitung unmittelbar unter dem Hallenboden
  • die Anforderungen an das auszuwählende Rohrmaterial
Die Sache war schnell klar, die Profis vor Ort entschieden: Für die Erneuerung der stark beschädigten Haltungen bot sich das statische Berstlining an, die grabenlose trassengleiche Erneuerung, bei der das Altrohr durch ein neues Rohr gleichen oder größeren Durchmessers ersetzt wird. Und für diese Maßnahme mit ihren ganz spezifischen Anforderungen am besten geeignet schien der Einsatz eines GRUNDOBURST400G der TRACTO-TECHNIK. Als Neurohr-material entschieden sich die Verantwortlichen nach Expertise des Herstellers für Concept-HL Vortriebsrohre aus PP-HM mit DIBT-Zulassung (DN/OD 225, Baulänge 1,00 m).

Damit konnten alle gestellten Anforderungen erfüllt werden, für alle Einschränkungen gab es entsprechende Lösungen:
  • Es waren nur kleinere Handschachtungen notwendig (die besonderen Hygienevorschriftenerlaubten keinen Großmaschineneinsatz)
  • Die vorhandenen Bodenöffnungen konnten leicht zu Schächten/Gruben für den Einsatz der Berstanlage erweitert werden
  • Die kompakten Abmessungen der Berstanlage sorgten für einen ungehinderten Einsatz in den beengten Arbeitsräumen – auch für die Umgehung des Arbeitsgerüsts in der Halle
  • Das geringe Gewicht der Berstanlage ermöglichte einen einfachen Transport ohne Maschinen
  • Die schnelle Installation und rasche Inbetriebnahme der Anlage griff nur unwesentlich inden laufenden Produktionsbetrieb ein
  • Schnelle Arbeitstakte und hohe Leistung sorgten für eine minimale Arbeitseinschränkung des Produktionsbetriebes und eine hohe Tagesleistung mit schnellem Baufortschritt (Kostenersparnis)
  • Die lange Nutzungsdauer der Neurohre ist wirtschaftlich attraktiv
  • Die PP-HM Vortriebsrohre sind beständig gegenüber den Reinigungs- und Desinfektionsmitteln
  • Die PP-HM Vortriebsrohre haben innen und außen glatte Steckmuffenverbindungen mit zwei fest eingelegten Lippendichtungen
Der Startschuss für die Rohrerneuerungsarbeiten fiel mit der Erweiterung von zwei vorhandenen, normalerweise dicht verschlossenen Bodenöffnungen mittels eines Diamantschneiders und weiterer Handschachtungen zur Positionierung der GRUNDOBURST400G. Die verwendeten 54-mm-QuickLock-Berstgestänge mit dem Führungsdorn konnten mühelos durch die 55 m und 25 m lange Haltung geschoben werden. Beim Zurückziehen des Rollenmessers ließen sich ebenso problemlos die alten Steinzeugrohre, respektive die teilweise nur noch vorhandenen Scherben, mit dem Berstkopf brechen, in den umgebenden Boden (Sand) verdrängen und zeitgleich die neuen MV-Vortriebsrohre aus PP-HM einziehen. Damit haben auch die dabei mit dem GRUNDOLOG-Messgerät überwachten Zugbelastungen zu keiner Zeit den zulässigen Grenzwert von 150 kN überschritten.

Die eigentlichen Rohrerneuerungsarbeiten waren schnell und problemlos mit Aufbau, Einrichten und Umsetzen des Equipments zur Zufriedenheit aller in nur knapp zwei Tagen erledigt. Währenddessen produzierte der Molkereibetrieb ungehindert und unbeeinträchtigt weiterhin seine vielen Köstlichkeiten aus guter Milch.
 
Weitere 80 m beschädigter Rohrleitung bei der DMK GmbH am Standort Edewecht warten auf ihre Erneuerung und auch das wäre in kürzester Zeit machbar. 
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