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'Hochkant' für den Naturschutz

Pfahlgründungen mit GRUNDOMAT160P zur Erstellung eines Bohlenstegs im Naturschutzgebiet

EINZIGARTIGE, SELTENE FLORA UND FAUNA
LIK.Nord ist nicht nur das Kürzel für die "Landschaft der Industriekultur Nord", ein einzigartiges Naturschutzgroßprojekt im Saarland, sondern es steht auch gleichzeitig für den „Zweckverband LIK.Nord“. Bergbau, Eisen- und Hüttenindustrie haben die Region im Herzen des Saarlandes zwischen Neunkirchen und Illingen über viele Jahrzehnte stark geprägt. Nach ihrem Rückzug hinterließen sie ein Vakuum: bei den Menschen und in der Natur. In einem natürlichen Prozess hat sich die Natur zurückgekämpft und wertvolles Potenzial angehäuft, das es nun für den Menschen zu entwickeln, zu nutzen und zu bewahren gilt.




Ein herausragendes Beispiel für die neue Landschaft der Industriekultur ist Heinitz, das ehemalige Zentrum des Bergbaus in Neunkirchen. Es liegt mit seinen einstigen Gruben inmitten eines der Kerngebiete der LIK.Nord, dem Landschaftslabor „Bergbaufolgelandschaft“. Typisch sind hier die künstlich angelegten Weiher, die zum Kühlen der Dampfmaschinen und Kompressoren einst benötigt wurden, und heute eine einzigartige, seltene Flora und Fauna beherbergen.

ERSTELLUNG EINES BOHLENSTEGS
Der hier neu angelegte so genannte „12 Weiher Weg“ führt durch mehrere Täler und so auch entlang des Weiher 5 im Weilerbachtal. Und genau hier bietet dieser Weg eine Besonderheit: Er führt über einen 170 m langen Bohlensteg und durchquert ein sensibles Feuchtgebiet. Gebaut hat ihn die Hoffmann Bau GmbH aus Merzig mit einer Pfahlgründung via vertikalem Einsatz der Erdrakete vom Typ GRUNDOMAT160P.

Die vorgegebenen Verhältnisse, wie
  • die Gesamtlänge der Wegestrecke von 170 m
  • die engen Platzverhältnisse
  • der relativ weiche Untergrund (gewachsener Boden)
  • das sensible Ökosystem (seltene Pflanzen, gefährdete Insekten- und Amphibienarten)
  • das nahe Weiherufer
  • die vorhandene schmale Fahrtrasse
stellten entsprechend hohe Anforderungen an die eingesetzten Maschinen (Minibagger, Erdrakete) und Bauausführungen (Pfähle, Bauholz). Auf der Gesamtstrecke von 170 m wurden 330 witterungsbeständige und verrottungsfreie Pfähle aus Recycling-Kunststoff mit der NW 160 mm und einer Baulänge von 2 bis 3 m vertikal in den Boden gerammt. Zum Einsatz kam die GRUNDOMAT160P-Standardversion mit leistungsstarkem Stufenkopf und Servosteuerung. Die Bohrzeit pro Pfahlsetzung betrug im Schnitt nur rund 10 Minuten.

An die Pfähle wurde der Unterbau montiert, darauf die Bohlen gelegt und zuletzt eine kleine Plattform über dem Wasser mit Bänken gebaut – alles aus zertifiziertem Douglasienholz.

Nicht zuletzt sorgt die stabile Pfahlgründung des Bohlenstegs für eine sichere Begehung durch das mannshohe Schilf und für den Schutz eines einzigartigen Lebensraums.
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