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Das Press-Bohr-Vortriebsverfahren mit GRUNDOBORE 200S

1. Anwendung

GRUNDOBORE 200S ist eine Vortriebsanlage zur unterirdischen Verlegung von Produkt- und Schutzrohren bis DA 279mm. Sie ist besonders bei engen Platzverhältnissen geeignet, da die Stützschilder und die Bohr-Vorschubeinheitvoneinander getrennt installiert werden können.

2. Allgemeine Voraussetzungen

Für den Betrieb von GRUNDOBORE 200S müssen auf der Baustelle eine Startbaugrube und eine Zielbaugrube oder ein Startschacht und ein Zielschacht vorbereitet sein.

3. Funktionsweise

Die GRUNDOBORE 200S wird in die Startbaugrube oder in den Startschacht abgelassen. Von einer externen Hydraulikstation wird die GRUNDOBORE 200S mit hydraulischer Antriebsenergie versorgt.

 Das gesteuerte Bohren läuft in vier Phasen ab:

Phase 1: Kernlochbohrung

Die GRUNDOBORE 200S bohrt mit Hilfe einer Hohlbohrkrone und einer schwenkbaren Bohrkronenführung eine Kernlochbohrung in die Schachtwand. Dabei wird die Schachtwand in der vorgesehenen Bohrachse an der exakten Position angebohrt. Bei Arbeiten aus einer Baugrube heraus entfällt Phase 1.


Phase 2: Einbringen des Pilotgestänges

Anschließend presst die GRUNDOBORE 200S unter langsamer anhaltender Rotation zielgenau das Pilotgestänge im Verdrängungsverfahren in das Erdreich. Dabei werden zuerst vorneweg der Steuerkopf und danach sukzessive einzelne Pilotgestänge an das letzte im Boden befindliche Pilotgestänge angeschraubt und eingepresst. Bevor der Steuerkopf ins Erdreich gepresst wird, ist das Mess-System einzuschalten. Nun kann der Bediener, während das Pilotgestänge bei langsamer Drehbewegung ins Erdreich eingepresst wird, permanent das Mess-System beobachten. Bei jeder Wegabweichung wird die Drehbewegung gestoppt und das Pilotgestänge solange weiter vorgepresst, bis die gewünschte Richtung wieder erreicht ist. Die Wegkorrektur wird dabei von der schrägen Steuerfläche des Steuerkopfes durchgeführt. Anschließend wird die Drehbewegung erneut gestartet. Hat das Pilotgestänge den Zielschacht erreicht, ist die Bohrphase beendet.

Phase 3: Einzug des wiedergewinnbaren Rohres

In der 3. Phase wird der Steuerkopf vom Pilotgestänge abgekoppelt und durch ein wiedergewinnbares Rohr mit der ersten eingelegten Förderschnecke inklusive Bohrkkopf ersetzt. Dies wird in dem Zielschacht herabgelassen und mit dem ersten Pilotgestänge verschraubt. Das Pilotgestänge wird sukzessive von dem Zielschacht zurück in Richtung Startschacht rotierend gezogen. Gleichzeitung wird das angekoppelte wiedergewinnbare Rohr miteingezogen; dabei räumt das wiedergewinnbare Rohr mit Förderschnecke das Erdreich in den Zielschacht.

In dem Startschacht tauchen die einzelnen Pilotgestänge auf, werden abgeschraubt und anschließend geborgen. In dem Zielschacht werden gleichzeitig die wiedergewinnbaren Rohre stückweise miteinander verschraubt und anschließend eingezogen.

Phase 4: Einzug des Produktrohres

Jetzt werden die Produktrohre (z.B. PP-Vortriebsrohre) in das Erdreich vom Startschacht aus eingezogen. Mit Hilfe eines Übergangsstücks wird eine kraftschlüssige Verbindung zwischen dem ersten wiedergewinnbaren Rohr und dem ersten Produktrohr hergestellt. Diese werden nun gleichzeitig in das Erdreich geschoben. Und die wiedergewinnbaren Rohre sukzessive in dem Zielschacht abgeschraubt und geborgen.

4. Vorteile

  • 1 m- Schacht-Version
  • Leichter Einbau durch Zerlegung in Systemkomponenten
  • Transport des Abraumes in die Zielgrube
  • Hohe Verlegegenauigkeit
  • Durchpressungen bis ca. 25 m
  • Ortungssystem: Laser-Spiegel


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