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GRUNDODRILL 15 N verlegt 450er PE-Rohr

Die Trinkwasserversorgung wird in der Gemeinde Steinhagen bei Bielefeld durch den Bau einer weiteren Trinkwassertransportleitung nun doppelt abgesichert. Die Trinkwasserförderung in der Wasserschutzzone erfolgt in der verbrauchsarmen Zeit mit mehreren Pumpen und wird von der Gewinnungsstelle durch eine Transportleitung zu einem Pufferspeicher in den ca. 4 km entfernten Hochbehälter gefördert. Je nach Bedarf fließt von dort das Trinkwasser in eine Druckminderstation, von wo es mit 4 bar ins Netz abgegeben wird.







Die vorhandene Transportleitung DN 300 soll stillgelegt, kann aber jederzeit reaktiviert werden. In 3 Bauabschnitten wird nun auf 3,6 km Länge, weitgehend parallel zu der ca. 30 Jahre alten Gaugussleitung eine neue PE - Trinkwassertransportleitung OD 450 verlegt. Der erste Abschnitt von ca. 1000 m Länge ist für 2007 geplant. Um die neue Leitung in Betrieb nehmen zu können, erfolgt der Anschluss vorübergehend an die Altleitung.

Die Gemeindewerke Steinhagen vergaben die Komplettmaßnahme an das Rohrleitungsbaunternehmen DAHMEN KG aus Bielefeld. Mit den insgesamt auf etwa 600 m Länge anstehenden Horizontalspülbohrungen beauftragte die Firma DAHMEN das Unternehmen Konrad STÜKERJÜRGEN Wassertechnik GmbH aus Rietberg. Die erste Bohrung mit einer Länge von 150 m in ca. 2,20 m Tiefe verlief parallel zu der stark befahrenen B 68 Bielefeld Richtung Osnabrück auf dem Randstreifen, der als Rad- und Fußgängerweg genutzt wird. Zum Einsatz kam die GRUNDODRILL Bohranlage 15 N (Hersteller: TRACTO-TECHNIK, Lennestadt). Dank der schmalen Bauweise der Bohranlage wurde der Verkehr in keinster Weise beeinträchtigt. Die offene Bauweise hätte hier erhebliche Verkehrsprobleme verursacht.

Der Mischboden in diesem Teilstück war durchsetzt mit Schuttgut, Asphaltbrocken, etc., ansonsten bestanden in der vorgesehenen Trasse keine weiteren Hindernisse oder zu beachtende Fremdleitungen. Mit 25 kg Stüwamix auf 1000 l Wasser wurde das Bentonit in dem mitgeführten 2-Tank-Mischanlagensystem angemischt. Für die gesamte Verlegemaßnahme wurden ca. 150 m3 Bohrspülung verbraucht. Mit der Entsorgung der umweltfreundlichen Bohrspülung zum Austrag auf Agrarflächen war ein Landwirt beauftragt.

Die Pilotbohrung von 115 mm Durchmesser sowie die Aufweitungsbohrung auf 400 mm Durchmesser erfolgte an einem Arbeitstag. Die Aufweitung auf 640 mm Durchmesser wurde tags darauf ausgeführt. Nun sollte eigentlich der Rohreinzug beginnen.

Doch ein spürbarer Widerstand bei der zweiten Aufweitungsbohrung nach etwa 2/3 der Bohrstrecke veranlasste das Bohrteam, diesen Aufweitungsvorgang zu wiederholen. Der nochmalige Durchzug des 640er Backreamer behob das Problem innerhalb von ca. 3 Stunden.

Die Ursache für den Widerstand konnte nicht eindeutig geklärt werden. Die naheliegendste Erklärung ist, dass die erste Aufweitungsbohrung infolge der nächtlichen Unterbrechung durch Erschütterungen des Schwerlastverkehrs an dieser Stelle eingefallen sein musste.

Der in 12 m Längen verschweißte Wavin PE-Rohrstrang 450 x 26,7, SDR 17, PN 10 lag zum Einzug bereit. Nach dem Anschluss des 500er Backreamers an den Rohrstrang dauerte es nur 2 Stunden bis die Leitung (Eigengewicht ca. 7 t) mit einer maximal aufgebrachten Zugkraft von 120 kN eingezogen war.

Die Bohranlage lief wie am "Schnürchen". Während der gesamten Maßnahme zeichnete sich der
GRUNDODRILL 15 N durch eine hohe Laufkontinuität mit kurzen Bohr- und Nebenzeiten aus. Dazu beigetragen hat auch der schnelle Bohrwerkzeugwechsel und die permanente Bereitstellung der Bohrspülung, ohne dass der Bohrbetrieb unterbrochen werden musste. Der vollautomatische Betriebsmodus der Bohranlage und die ergonomisch ausgebildete Arbeitskabine erlaubten dem Bediener trotz der äußerst widrigen Wetterverhältnissen ein stressfreies Arbeiten, das weitgehend aus Beobachtung und Überwachung des Bohrablaufs bestand. Auch diese Aufgabe ist beim GRUNDODRILL 15 N einfach und übersichtlich ausführbar. Statt einem blinkenden Instrumentencockpit gibt es ein übersichtliches, digitales Farbdisplay, auf dem alle relevanten Bohrdaten, wie nach der GW 321 gefordert, angezeigt und auf einer Art Blackbox abgespeichert werden.

Die Bauzeit für die gesamte Maßnahme ist mit 10-12 Wochen veranschlagt. Dann heißt es für die neue Leitung: Wasser marsch.

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