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Rohrverlegung mit dem GRUNDODRILL 11XP in saniertem Wohngebiet

Zur Aufnahme von Fiberglaskabel mussten im Dresdner Stadtteil Löbtau drei PE-HD Rohre DA 50 verlegt werden, von denen aus die Wohnhäuser mittels „FTTC“ an das Hochgeschwindigkeits-Internet (VDSL) angeschlossen werden. Um die wertvollen neuen Straßenbeläge nicht wieder aufbrechen zu müssen, sollte die Verlegung der PE-Schutzrohre über jeweils 54, 112, 100 und 99 Meter Länge grabenlos erfolgen. Zu seinem ersten Einsatz für M&M kam der GRUNDODRILL 11XP, der sich aufgrund seiner kompakten Bauweise besonders für Bohrungen unter engsten Platzverhältnissen wie z. B. innerstädtische Bereiche eignet.




Der Dresdner Stadtteil Löbtau ist ein beliebtes Wohngebiet. Der seit Ende des 19. Jahrhunderts natürlich gewachsene Stadtteil wurde nach dem Fall der Mauer schrittweise rekonstruiert, indem die zahlreichen Wohnhäuser aus der Gründerzeit saniert und einige Baulücken mit Neubauten geschlossen wurden. Heute verfügt Löbtau über eine Vielzahl von Einkaufsmöglichkeiten, Parks, Freizeiteinrichtungen und eine sehr gute Verkehrsanbindung in die Dresdner Innenstadt.
 
Auch die unterirdische Infrastruktur wurde nach und nach den heutigen Bedürfnissen angepasst. So sollte die Lübecker Straße im Oktober 2015 an das Breitbandkabelnetz angeschlossen werden. Zur Aufnahme der Fiberglaskabel mussten drei PE-HD Rohre DA 50 verlegt werden, von denen aus die Wohnhäuser mittels „FTTC“ an das Hochgeschwindigkeits-Internet (VDSL) angeschlossen werden.  
 
Beim FTTC („Fibre to the Curb“) wird das Glasfaserkabel von der Vermittlungsstelle bis zum Kabelverzweiger geführt und das Signal durch einen optisch-elektrischen Wandler umgesetzt. Dadurch kann der restliche Weg zum Nutzer mit vorhandenen Kupferkabeln zurückgelegt werden und es müssen keine neuen Hausanschlüsse erstellt werden, um die schnelle Internetverbindung verfügbar zu machen. Deshalb wird diese Anschlussart zum großen Teil für den Ausbau der VDSL-Infrastruktur in Deutschland verwendet.
 
Um die wertvollen neuen Straßenbeläge nicht wieder aufbrechen zu müssen, sollte die Verlegung der PE-Schutzrohre über jeweils 54, 112, 100 und 99 Meter Länge grabenlos erfolgen. Den Auftrag zur Ausführung vergab der Bauherr HTP Hoch- u. Tiefbau Pfeffer GmbH an die Spezialtiefbaufirma Firma M&M Gesteuerte Bohrungen und Kabelbau aus Löbau, die viel Erfahrung im unterirdischen Rohrvortrieb, insbesondere dem HDD-Verfahren hat.
 
Zu seinem ersten Einsatz für M&M kam der GRUNDODRILL 11XP, der sich aufgrund seiner kompakten Bauweise besonders für Bohrungen unter engsten Platzverhältnissen wie z. B. innerstädtischen Bereich eignet. Neben den relativ engen Platzverhältnissen war der hohe Fremdleitungsbestand eine besondere Herausforderung. So erschwerten Fehlsignale durch Straßenbahnoberleitungen und Stromzuführungen für die Signaltechnik die Ortung und ein Eiprofil-Abwasserrohr DN 600 war zu unterqueren. Mit dem Digitrak F5 setzte die erfahrene Bohrcrew modernste Ortungstechnik ein und konnte die Bohrtrasse wie geplant an den zahlreichen Hindernissen vorbeiführen.
 
Die eigentliche Rohrverlegung verlief zügig und ohne Probleme. Die Ø 80 mm Pilotbohrung durch den relativ harten Untergrund wurde mit dem speziell für sehr kompakte Böden entwickelte HDH-Bohrkopf (HDH Typ 1) in nur 1,5 Stunden erstellt. Dank der guten Freischnitteigenschaften des Bohrkopfs und der perfekt abgestimmten Bohrspülung (100kg Bentonit auf 4m³ Wasser) war ein separater Aufweitvorgang nicht nötig und die PE-Rohre wurden mit dem Standardräumer mit Spülungsnuten in nur 1 Stunde direkt in die Pilotbohrung eingezogen. Die insgesamt 365 Meter Rohr wurden in nur 30 Stunden verlegt, wobei die durchschnittliche Verlegegeschwindigkeit 12,16 m pro Stunde betrug.
 
Die Maßnahme wurde als Komplettleistung mit Tiefbau in nur drei Tagen zur großen Zufriedenheit des Bauherrn ausgeführt. Erhard Micklisch, Inhaber der Firma M&M war begeistert von den technischen Vorzügen und der Wirtschaftlichkeit seines neuen GRUNDODRILL 11XP.

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