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Hausanschluss für neues Ärztehaus

Direkt an der Autobahn bei Wiesbaden Nordenstadt hat die Firma Oliver Pöllmann GmbH aus Bubach im Auftrag der Firma Herbert Bergmann GmbH einen Abwasserhausanschluss für ein neues Ärztehaus in der Borsigstraße erstellt. Zu verlegen waren Steinzeugrohre DN 150 auf 10 m Länge.






Die Startgrube mit den Abmessungen (LxBxT) von 2,50 m x 2,50 m x 4 m wurde auf dem Grundstück des Ärztehauses ausgehoben. Im Kreuzungsbereich kurz vor der linken Abbiegespur der stark befahrenen Borsigstraße befand sich die Zielgrube (LxBxT) von 1,50 m x 1,50 m x 4 m.

Eine Ampelregelung war aufgrund der verhältnismäßig kleinen Zielgrube nicht erforderlich. Der starke Verkehr wurde nicht beeinträchtigt.

Bei der Bohrung kam es auf eine hohe Verlegegenauigkeit an mit einem exakt einzuhaltenden Gefälle von 1,5 %. Deshalb wurde die Bohrpressanlage GRUNDOBORE 400, Hersteller TRACTO-TECHNIK, eingesetzt, die unter Verwendung einer Pilotbohrausrüstung sehr sicher und präzise arbeitet.

Der Vortrieb vollzieht sich in 3 Phasen:

  1. Erstellung der Pilotbohrung
  2. Aufweit- / Räumbohrung mit Bohrkopf, Förderschnecken und wiedergewinnbaren Stahlrohren (WG-Rohre)
  3. Einschub der Produktrohre

Alle 3 Phasen erfolgen von der Startgrube aus. Die Zielgrube wird lediglich für die Bergung der Pilotrohre (0,75m lang), der WG-Rohre (1 m lang) und der darin befindlichen Bohrschnecken sowie für den Kanalrohranschluss an den Hauptsammler genutzt.

In der 1. Phase wird das Pilotbohrgestänge mit dem Steuerkopf an der Spitze bodenverdrängend vorgepresst. Mit einer LED-Zieltafel hinter dem Steuerkopf und dem in der Startgrube positionierten Theodolit lässt sich der Verlauf des Steuerkopfes durch die optische Gasse im Pilotgestänge verfolgen und ggf. korrigieren. Alternativ zu diesem optisch-elektronischem Messsystem kann die GRUNDOBORE 400 im Unterschied zu vergleichbaren Wettbewerbsmaschinen auch mit einem „Walk over Messsystem“ betrieben werden. Hierbei wird der Bohrverlauf mit Sonde und Empfänger durch elektromagnetische Datenübertragung überwacht. Beide Messsysteme können sogar gleichzeitig eingesetzt werden, was bei schwierigen Bodenverhältnissen von Vorteil sein kann.

In der 2. Phase erfolgt die Press-/Räumbohrung: Der Räumbohrkopf, der vom zuvor eingebrachten Pilotgestänge geführt wird, baut das Erdreich ab. Die nachfolgenden, in den WG-Rohren rotierenden Bohrschnecken fördern das eindringende Erdreich in die Startgrube ab. Durch sukzessives „Nachlegen“ und Koppeln der einzelnen WG-Rohrelemente verlängert sich die Rohrtour, wodurch der Pilotrohrstrang in die Zielgrube geschoben und dort schrittweise demontiert wird. Hat die Rohrtour die Zielgrube erreicht, werden die Schnecken aus dem Rohrstrang gezogen und ebenfalls geborgen.

Mit einer an dem Stahlrohr angebrachten Aufnahme können nun die Steinzeugrohre vorgepresst werden. Eine sichere Verbindung der 1 m langen Steinzeugrohre wird mit einer Steckmuffe, einem Ausgleichselement in der Muffe (Polyurethan-hart) und einem Dichtelement am Spitzende (Polyurethan-weich) hergestellt.

Wie zuvor beim Pilotbohrgestänge wird beim Einschub der Steinzeugrohre zeitgleich das WG Rohr in die Zielgrube vorgetrieben und abschnittsweise demontiert. 

Die Arbeiten wurden routiniert innerhalb kürzester Zeit ausgeführt. Das Ergebnis entsprach voll und ganz den Anforderungen der Auftraggeber.    

Zusammenfassend kann festgehalten werden: Der Einsatz einer Bohrpressanlage lohnt sich,

  1. bei hohen Anforderungen an die Verlegegenauigkeit
  2. bei engen Platzverhältnissen, insbesondere im Zielbereich
  3. bei empfindlichen Rohrmaterialien, insbesondere Steinzeug-, Betonrohre etc.
  4. bei großen Bohrtiefen.


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