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Enge Kurve unter der Enz

Im Nordschwarzwald gibt es sehr viele enge Täler, die von Flüssen eingekerbt wurden. Diese Flusstäler bilden auch wichtige Verkehrswege, so dass sich dicht bewaldete Hanglagen, Straßen und Forstwege über dem wilden Flussgrund die Talenge teilen müssen. Wenn Versorgungsleitungen solch eine Talkerbe queren müssen, geht es in jeder Weise eng zu. Bei Simmersfeld musste die Enz und eine Bundesstraße nahezu rechtwinklig gequert werden um eine Stromleitung (bisher witterungsanfällige Freileitung) als Erdkabel verlegen zu können. 




Große Teile des Nordschwarzwaldes werden von einem sehr harten, rötlichem Sandstein geprägt, dem so genannten oberen Buntsandstein, welcher Druckfestlichkeiten bis zu 240 MPa aufweisen kann. Gerade in engen Talabschnitten und unter dem Flussgrund steht dieser Sandstein zum Teil schon direkt in Form von Felsnasen an der Oberfläche an, in den Bereichen dazwischen und unter der Flusssohle ist er nach wenigen Zentimetern bis Dezimetern zu finden. Die Bauaufgabe für die 144 m lange HDD-Bohrung war sehr herausfordernd, zumal ein Höhenunterschied von 26 m über zwei Hangflanken bewältigt werden musste, wobei der Eintrittswinkel bei -40 % und der Austrittwinkel bei +70 % lagen. Drei Leerrohre in PE HD 90 mm sollten in einem 10“ - Bohrloch im Buntsandsteinfels Platz finden.

Allein die Aufstellung der Grundodrill 25 N - Bohranlage in einer engen und steilen Waldwegnische war nicht einfach und die enge Kurve unter der wilden Enz verlangte steuerungstechnisch ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit. Der eingesetzte Grundorock 3 ¾ Zoll Mudmotor mit einer Abwinkelung von 2.25° konnte seine besondere Kurvengängigkeit beweisen und erlaubte die Fertigstellung der Pilotbohrung innerhalb einer Tagesschicht. Zwei weiter Tage wurden benötigt, um das Bohrloch mit einem 10“ Hole Opener aufzuweiten und das Rohr einzuziehen.Dabei wurde bei der Aufweitung ein Schleppgestänge mit eingezogen. Nach erfolgter Aufweitung musste nur noch an das bereits im Bohrloch befindliche Gestänge ein Backreamer und die einzuziehenden Rohre befestigt werden und der Rohreinzug konnte problemlos  abgeschlossen werden.

Das Erdkabel unter der Ems sorgt heute für eine sichere Stromverbindung, die weder durch Sturmschäden, durch Eislast, durch abgeknickte Bäume oder andere Witterungseinflüsse unterbrochen werden kann.
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