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Zuverlässige Technik in einsamer Gegend

Finnland ist fast so groß wie Deutschland, hat aber nur 5,4 Mio. Einwohner.Unzählige Seen und viele namenlose Inseln prägen das Land. Unweit von Suonenjoki einer Stadt mit 7500 Einwohnern, rund 300 km nördlich von Helsinki, fand in einem Naturschutzgebiet in mehrerer Hinsicht eine anspruchsvolle Bohrung statt.





Die bestehende Stromleitung sollte von der einen Landseite über einen Fluss und einer Flussinsel zur anderen Landseite erneuert werden. Da nur Handarbeit und kein Einsatz von Baumaschinen auf der Insel erlaubt  ist, wurde für diesen 294 Meter langen Abschnitt die grabenlose Erdverkabelung in einem Kabelschutzrohr DN 200  im HDD-Spülbohrverfahren ausgeschrieben. Die anfallenden Mengen an Spülbohrung konnten, da von Land aus gearbeitet wurde, leicht und ordnungsgemäß entsorgt werden.
 
Die örtliche Fischereiaufsicht hatte nämlich große Sorgen um das Laichgebiet der Fische, speziell in den Uferzonen, und begleitete kritisch die Bohrmaßnahme, besonders bezüglich Austritt und Verbleib der Bohrspülung. 

Die größte Herausforderung war jedoch der Boden. In einer Bohrtiefe bis 10 m handelte es sich um Hornblendefels und Granit mit einer Druckfestigkeit von mehr als 300 MPA. Dieser Fels ist mit das härteste Gestein, was es gibt und stammt aus der Urzeit. Die oberflächennahe Schicht besteht aus ebenfalls schwer bohrbarem Grundmoränenschutt, der in der Eiszeit durch „Gletscherfracht“ entstanden ist. 

All die Randbedingungen erforderten eine leistungsstarke und umweltfreundliche  Bohrtechnik mit möglichst sparsamen Ressourcenverbrauch hinsichtlich Dieselkraftstoff von nur 10,4 l/h und der Bohrspülung mit 32 t. Wie alle finnischen Unternehmen legt auch Firmenchef Ville Husso von Savon Suuntaporaus Wert auf  eine robuste Bohrtechnik; denn ein technischer Ausfall in den einsamen Weiten Finnlands, hätte tagelangen Betriebsstillstand bedeutet.
 
Genau der richtige Einsatz für die Felsbohranlage Grundodrill 18 ACS des Bohrunternehmers aus Iislami. Die Pilotbohrung mit 61/2 Zoll Durchmesser stellte das Bohrpersonal immer wieder auf eine Geduldsprobe, obwohl am Ende die Bohrvortriebsleistung, über dem 3-4-fachen gegenüber vergleichbaren HDD Spülbohranlagen lag. Die Pilotbohrung wurde mit dem Ortungsgerät DCI F 5 mit Hilfe eines Bootes überwacht und lag teilweise bei über 10 m unter der Wassersohle. Die anschließende Bohrlochaufweitung auf 12“ war nicht minder langwierig. Am Ende aber konnte das Kabelschutzrohr DN 200 mit einem 10“ Rockreamer problemlos eingezogen werden. Firmenchef Ville Husso: „Die Bohrung ging an die Grenzen, und ich hatte manchmal Zweifel, ob wir das schaffen werden. Jetzt sind wir froh und stolz auf die gelungene Leistung.“  
 

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